So sehe ich Yoga – ganz persönlich

Yoga und ich: Wie wir uns trafen?

Wenn ich das kann, kannst du das auch!

Eigentlich stand auf meinem Lebensplan nicht, dass ich mal  Yogalehrerin werde – wie so vieles andere auch nicht. Leben halt! Ok, ich gebe es zu, so ausgereift war der Lebensplan gar nicht. „Leben ist das was passiert, während du Pläne schmiedest.“ Ich mag den Satz zwar überhaupt nicht, aber er trifft einfach zu – vielleicht weil er zutrifft.  Ja, und wie das  dann so oft passiert, hat mich eine persönlichen Krise so aus den Latschen geworfen, dass ich den Wunsch nach Veränderung hatte. Also habe ich die Yogalehrer-Ausbildung begonnen, nachdem mich Yoga, mit einigen Pausen, schon jahrelang begleitet hatte – aber eigentlich tat ich das nur für mich und wollte gar nicht unterrichten. Und wieder: Leben halt!

Schlechte Zeiten hat jeder einmal …. und für diese gibt es  1000000  von vermeintlichen Wunderheilmitteln und Lösungsvorschlägen, die unser Gesellschaftssystem bereithält – teils Scharlatanerei, teils Effektives. Und sitzt man mal in seinem Loch, dann will man da raus! Bei mir war es so, dass ich  dann zwischen Ärzten, Wunderheilern und Co. herumgelaufen bin – was mich Zeit und Geld gekostet hat – und habe mir erwartet, dass mir irgendjemand helfen kann, verdammt!

Bis ich draufgekommen bin, dass….

…..Tataratata…jetzt kommt’s…..

…DIE ERLEUCHTUNG…

ICH SELBST ETWAS DAFÜR TUN MUSS! (Kräuter, Pulverl oder ein Wellnessurlaub wären mir ehrlich gesagt lieber gewesen, als diese Erkenntnis, aber was soll man machen!)

Yoga kam, sah und siegte.

Irgendwas hat das Praktizieren mit mir gemacht – das ist schwer zu beschreiben, ohne dabei  über-esoterisch, der Erleuchtung-nahe und mit einem Heiligenschein-über-das-Wasser-wandelnd zu klingen…Ich habe mich einfach geborgen gefühlt – mit und in mir à la „Ich hab‘ mich lieb!“ oder „eigentlich is eh ollas leiwand!“

…und dabei ist es einfach geblieben – was nicht heißt, dass ich jetzt nur noch wunderbar zufrieden und ohne Probleme durchs Leben schwebe, oder den ganzen Tag meditierend, halb ekstatisch fröhliche Lieder pfeiffe – nein, erleuchtet bin ich nicht, aber das Leben fühlt sich besser an, ich fühle mich besser und das ist eine ganz nette Sache! 🙂

Ja, und jetzt würde ich am liebsten jeden Menschen zu seinem Glück „zwingen“ und ihn zum Yoga praktizieren motivieren 😉

  • …weil es gut tut – wie ein heißes Bad an einem arschkalten Tag!
  • …weil man sich selbst ein bissl besser kennenlernt – und sich dann sogar mag!
  • …weil man ruhiger und gelassener durchs Leben geht – manchmal ist auszucken und schrein aber absolut legitim!
  • …weil der Körper schöner und kräftiger wird – auch ohne Schminke und Shaping-Wäsche!
  • …weil man glücklicher wird und alles ein bissl leichter nehmen kann – außer man hat einen Riesenhunger!
  • …weil man bewusster durchs Leben geht – HIER & JETZT!
  • …weil….etc.

Ich freue mich über jeden Menschen, den ich begleiten darf!

 Babs